Familie Hornbach kauft Anteile von Kingfisher zurück

25.03.2014
Laut Albrecht Hornbach sei dies ein „Bekenntnis zur langfristigen unternehmerischen Eigenständigkeit“

Die Familie Hornbach kauft die von Kingfisher gehaltenen Minderheitsanteile an den Stammaktien der Hornbach Holding AG zurück. Gleichzeitig hat der britische DIY-Handelskonzern in seiner heute veröffentlichten Jahresmeldung angekündigt, sich von sämtlichen 21,2 Prozent seiner Hornbach-Anteile für rund 195 GBP zu trennen.
„Durch den Rückkauf sichert sich die Familie die Gestaltungshoheit über die zukünftige Verwendung des stimmberechtigen Aktienpakets von Kingfisher“, sagte Albrecht Hornbach, Geschäftsführer der Hornbach Familien-Treuhandgesellschaft und Vorstandsvorsitzender der Holding. „Wir unterstreichen damit unser Bekenntnis zur langfristigen unternehmerischen Eigenständigkeit der Hornbach-Gruppe."
Kingfisher hält eine qualifizierte Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent plus zwei Aktien am stimmberechtigten Kapital der Hornbach Holding AG. Neben diesen nicht börsennotierten Stammaktien waren 17,4 Prozent der börsennotierten Vorzugsaktien der Hornbach Holding AG sowie 5,2 Prozent der Anteile an den börsennotierten Stammaktien der Hornbach-Baumarkt-AG im Eigentum von Kingfisher. Die beiden börsennotierten Aktienpakete hat Kingfisher an einen internationalen Kreis institutioneller Investoren veräußert.
Mit der Übernahme von 15 Bricostore-Baumärkten in Rumänien im Mai 2013 und den Vorbereitungen für den im Sommer 2014 geplanten Markteintritt in Deutschland mit dem kleinflächigen Handelsformat Screwfix stand Kingfisher erstmals in direkter Konkurrenz zu seinem deutschen Kooperationspartner. „Jetzt gibt es klare Verhältnisse ohne Interessenskonflikte“, sagte Albrecht Hornbach.
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