Viele Hunde und Katzen tragen einen Mikrochip. Dennoch können zahlreiche Fundtiere nicht ihren Haltern zugeordnet werden, weil sie nicht in einem Haustierregister registriert sind. Mit der Kampagne „Nur registriert findet dein Tier zurück zu dir.“ will Findefix, das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, auf diese Lücke aufmerksam machen und Tierhalter zur kostenlosen Registrierung ihrer Tiere aufrufen.
„Viele Tierhalter gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Mikrochip allein ausreicht oder sie nicht wissen, dass sie sich selbst um die Registrierung kümmern müssen“, erklärt Kerstin Eck, Leiterin von Findefix. Für eine eindeutige Zuordnung müsse die 15-stellige Chipnummer gemeinsam mit den Kontaktdaten des Halters in einem Haustierregister hinterlegt sein. Erst dann könnten Tierheime, Tierärzte oder Behörden den Halter eines Fundtieres ermitteln und ein entlaufenes Tier schnell zurückbringen.
Die fehlende Registrierung stellt auch die Tierheime vor zusätzliche Herausforderungen. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes werden dort jährlich rund 80.000 Hunde und 150.000 Katzen neu aufgenommen, ein großer Teil davon als Fundtiere, heißt es in der Pressemitteilung von Findefix. Können diese nicht zeitnah zugeordnet werden, bedeutet das für die Tiere zusätzlichen Stress und bindet zugleich Platz, Zeit und finanzielle Ressourcen.
Im Rahmen der Kampagne informiert Findefix über die Bedeutung der Haustierregistrierung und deren Folgen für Tiere und Tierheime. Begleitend sind eine Kampagnenseite, Social-Media-Inhalte, Videos und ein Blogbeitrag geplant. Hunde und Katzen können kostenlos bei Findefix registriert werden: www.findefix.com/haustier-online-registrieren-kampagne.












