ZZF-Symposium, Verpackung
Die richtige Verpackung spielt bei den Heimtiertransporten eine herausragende Rolle.
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ZZF-Symposiums

Tiere auf Achse

Wie transportiert man Heimtiere sicher und artgerecht von A nach B? Eine Frage, auf die Teilnehmer und Referenten des ZZF-Symposiums in Kassel Antworten suchten.
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Wenn Heimtiere von einem Bestimmungsort zum anderen transportiert werden müssen, dann bedeutet dies für die Tiere immer eine Ausnahmesituation. Wie man diese für die Tiere möglichst erträglich machen kann, und welche Faktoren beim Transport noch beachtet werden müssen, versuchten die Referenten des ZZF-Symposiums "Von Kontinent zu Kontinent und von Ort zu Ort: Heimtiertransporte - immer schnell und tierschutzgerecht!?" zu klären. Breite Einigkeit herrschte auf dem vom Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe sowie dem Arbeitskreis 8 der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz und dem Bundesverband der beamteten Tierärzte gemeinsam veranstalteten Symposium dabei über die Grundprinzipien des Transports. "Die Tiere müssen immer einen freien Zugang zu Wasser und Futter sowie eine ausreichende Sauerstoffversorgung und genügend Platz haben", fasste der Tierarzt Alexander Rabitsch aus Österreich zusammen. Darüber hinaus sei es die Kernaufgabe der Transporteure, die Tiere vor Schmerzen, Schäden, Leiden und Angst zu schützen. Doch wie können Kunden seriöse Transporteure erkennen? Kein leichtes Unterfangen, wie Tierärztin Anke Beuch-Ahrend erklärte. "Wichtig ist, dass bei der Ankunft durch eine gründliche und sachkundige Wareneingangskontrolle, die Qualität der angelieferten Tiere sichergestellt wird. Dazu müssen dann aber auch die Mitarbeiter in den entsprechenden Abteilungen regelmäßig geschult sowie die Auswahl der Lieferanten in regelmäßigen Abständen kritisch überprüft werden."

Auch Transporteure haben es nicht leicht

Dass der Versand von Heimtieren aber auch für erfahrene Transporteure auf diesem Gebiet kein Kinderspiel ist, erklärte Carlos da Mota, Geschäftsführer des Logistikers Ilonexs, den rund 90 anwesenden Tierärzten, Zoofachhändlern und anderen Branchenvertretern. So stünden laut Mota, der Realität des Heimtiertransportes häufig die theoretischen Regularien entgegen, die oft für den Transport von Schweinen oder anderen Nutztieren in Lkws, nicht aber für Heimtiere in Sprinter-ähnlichen Transportern vorgesehen sind. "In der Verordnung zum Schutz der Tiere steht zum Beispiel, dass im Frachtraum Licht existieren muss. Wofür, wenn unsere Transporte doch nachts unterwegs sind und es draußen dunkel ist? Die Verordnung macht grundsätzlich Sinn für Lkw-Transporte, die tagsüber fahren und hunderte von Schweinen geladen haben. Für den Übernachttransport von Kleintieren bleiben da allerdings Zweifel." Doch nicht nur auf der Straße, auch durch die Luft werden Tiere…
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