Zoohaus Süd,
Ein Satz, den sich Inhaber Frank Hose zu Herzen nimmt.
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Zoohaus Süd

"Es ist ein richtiger Kampf geworden"

Das Zoohaus Süd ist eines der traditionsreichsten Zoofachgeschäfte in Kassel. Inhaber Frank Hose geht mit seiner Fachhandlung allerdings durch schwierige Zeiten. Den Kampf um Kunden versucht er durch viel Fachwissen und Originalität zu gewinnen.
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"Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden." Dieser Satz prangt an der Kasse des Zoofachgeschäfts Zoohaus Süd in Kassel. Es ist ein Satz, der Mut machen soll und so auch gut auf Frank Hose, Inhaber des Zoohaus Süd, zutrifft. Denn seit er im Jahr 1984 die Fachhandlung im Alter von 23 Jahren übernommen hat, wurde das Geschäft nicht einfacher. "Inzwischen kann man sagen, dass es ein richtiger Kampf geworden ist", konstatiert Hose, wenn er auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurückblickt. 
Besonders deutlich sieht man das laut Hose am Beispiel der Terraristik. "Bei der Terraristik war es fast schon unheimlich, wie schnell der Trend vor vielen Jahren plötzlich in die Höhe schnellte. Man kam mit dem Verkauf von Tieren und Terrarien gar nicht mehr hinterher." Genauso schnell wie dieser Höhenflug gekommen war, sackte er laut Hose vor rund acht Jahren aber auch wieder ab. "Mit dem starken Abwärtstrend der Terraristik sind dann auch viele Fachgeschäfte untergegangen", erinnert er sich. "Auch wir verkaufen inzwischen nur noch selten Tiere, sondern zumeist nur Futter und Bodengrund." Verantwortlich für den Niedergang, sind für Hose verschiedene Faktoren. "Zum einen ist da der Preisverhau im Internet, zum anderen natürlich auch die vielen Reptilienbörsen. Warum sollte da noch jemand ins Geschäft gehen?", so Hose. Zum anderen sieht Hose aber auch die Kunden in einer gewissen Mitschuld. "Die Leute lassen sich oftmals Lebendtiere zuschicken, von denen sie überhaupt nichts wissen. Das führt dann natürlich zu fehlerhaften Haltungen und im Umkehrschluss auch zu schlechten Erfahrungen des Kunden." 

"Ich verkaufe nur, was sinnvoll ist."

Dieses Verhalten versucht Hose, der neben Terrarientieren auch noch Fische und Vögel sowie Kleintiere verkauft, in seinem Geschäft zu verhindern. "Ich habe mir von Anfang an als Regel festgelegt, dass ich nur das verkaufe, was auch wirklich sinnvoll für den Kunden ist." Wenn er zum Beispiel mit der Tierwahl eines Kunden nicht einverstanden ist, dann verkaufe er diesem auch nichts. "Das könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren." Das Gleiche gelte auch für Futter und Zubehör. Lieber berate er dann ausführlich auf etwas anderes. "Wenn ich für jede Beratung Geld bekommen würde, wäre ich reich", sagt Hose lächelnd. Wird dann aber sofort wieder ernst und wagt einen Blick in die Zukunft: "Ich habe eigentlich keine Zweifel daran, dass die Branche noch weiter absinken und letztendlich auch nur noch von den großen Ketten…
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