Statistik Zoofachhandel
pet plus

Statistik Zoofachhandel

Deutscher Fachhandel stark im Ausland

Der stationäre Zoofachhandel wächst auch im digitalen Zeit­alter - wenn auch nicht mehr ganz so stark wie in der Vergangenheit. Das geht aus der neuen Ausgabe des Nachschlagewerks Statistik Zoofachhandel hervor.
pet immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1996
Abonnement Print & Online
Testangebot
Direkt weiterlesen
Den 20 führenden Unternehmen des deutschen Zoofachhandels ist es 2018 sogar gelungen, trotz des anhaltenden Wachstums des Onlinehandels bei der Zahl ihrer Märkte gegenüber dem Vorjahr zu wachsen. Nicht allen Handelsgruppen ist das gelungen. Bei einigen Unternehmen gab es in 2018 auch leichte bis stärkere Rückgänge. Dass die Gesamtzahl der Standorte dennoch wieder gewachsen ist, lag vor allem an den beiden führenden Handelsketten Fressnapf und Das Futterhaus, an der Kooperation Zooma-Zookauf sowie am Gartencenterbetreiber Dehner, die zum 31. Dezember 2018 deutlich mehr Standorte als zum Ende des Vorjahrs zählten.
Auch die Zahl der Verkaufsfläche ist in 2018 gegenüber dem Vorjahr nochmals gewachsen, wozu Fressnapf und Das Futterhaus ebenfalls stark beitrugen.

Mehr Märkte im Ausland

Neben zahlreichen Marktdaten zum deutschen Heimtiermarkt und seinen Akteuren auf Handelsseite erlaubt die neue Ausgabe der "Statistik Zoofachhandel" auch einen Blick auf die Entwicklung der führenden deutschen Fachhandelsketten im Ausland. Wenn auch Fressnapf mit 658 Standorten zum Dezember 2018 unter den deutschen Fachhandelsunternehmen international weitaus am stärksten war, gab es im Untersuchungszeitraum zwölf weitere Fachhandelsunternehmen, die ebenfalls Standorte im Ausland betrieben, die meisten davon in Österreich und Frankreich. Die Zahl der Standorte deutscher Zoofachhandelsunternehmen im Ausland ist gegenüber 2017 erneut deutlich gestiegen. 1.160 Standorte deutscher Zoofachhandelsunternehmen wurden in 17 europäischen Ländern außerhalb des Heimatmarktes gezählt. Im Jahr davor waren es erst 1.050.
Stark im Ausland ist auch Zooplus, Europas führender Onlinehändler für Heimtierprodukte, unterwegs. Das börsennotierte Unternehmen steigerte im Jahr 2018 seine Umsatzerlöse um 20,8 Prozent auf 1,34 Mrd. Euro. In Deutschland erzielte Zooplus einen Umsatz in Höhe von 308 Mio. Euro, was einer Steigerung gegenüber 2017 in Höhe von 35,3 Mio. Euro oder 12,9 Prozent entsprach. Deutschland bleibt damit für Zooplus weiterhin der stärkste Teilmarkt, gefolgt von Frankreich, Polen und Italien.
Die Statistik Zoofachhandel begnügt sich auch in diesem Jahr nicht mit einer Analyse des stationären und des Onlinehandels. Untersucht wird auch die Entwicklung in den Nachbarländern…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch