Gemeinsam haben sie das Unternehmen aufgebaut: Marco Prosche mit seiner Ehefrau Kerstin. 
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Barf-Küche Leipzig | Langfassung

„Weiterentwicklung ist uns ein Bedürfnis“

Der Kunde kann die Ware ansehen, anfassen und auch sofort mitnehmen – und das nahezu rund um die Uhr. Die Barf Küche in Leipzig hat Anfang März zwei ihrer drei Standorte auf hybrides Einkaufen umgestellt.
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Für Hund, Katze, Reptilien oder sogar Greifvogel in der Frühe vor Arbeit oder abends nach der Primetime noch eben einkaufen? In Leipzig ist das nun möglich. Als erster Barf-Shop setzt die Barf Küche auf zusätzlichen personalfreien Verkauf.

Mit der Umstellung der beiden Standorte in Gohlis und Plagwitz auf ein hybrides Einkaufskonzept schlägt Inhaber Marco Prosche ein neues Kapitel auf. Doch welcher Impuls hat ihn zu dieser Umstellung veranlasst? „Die Idee dazu kam durch die aktuellen Personalsituation und den vielen Kundenwünsche nach erweiterten Öffnungszeiten auf“, erklärt Prosche im Gespräch mit pet-Redakteurin Sarah Daubert. „Bei unserer Recherche stießen wir auf das Lokbest-System des Münchener Unternehmens.“ Als Geschäftsführer sei man ständig mit Herausforderungen beschäftigt. Bei diesem Thema gab es für den Unternehmer eigentlich nur eine Frage zu klären: „Wollen wir uns nach 15 Jahren in die Zukunft orientieren oder nicht?“

Wollen wir uns nach 15 Jahren in die Zukunft orientieren oder nicht?
 Inhaber Marco Prosche

Fit für die Zukunft

Was 2011 in Leipzig auf 36 Quadratmetern begann, ist heute ein Unternehmen mit drei Filialen und knapp 300 Quadratmetern Gesamtfläche. Hinter dem Wachstum stehen Leidenschaft, Fachwissen und eine klare Haltung des Inhabers: artgerechte Ernährung ist kein Trend, sondern Verantwortung. „Wir gehen mit unseren Kunden in die Zukunft“, sagt Marco Prosche. „Unsere Beratung bleibt. Unsere Nähe bleibt. Aber wir geben Tierhaltern die Freiheit zurück, dann einzukaufen, wenn ihr Alltag es zulässt.“ Sein Kunden-Klientel beschreibt er als Tierliebhaber aller Altersklassen: „Unsere Kunden achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und kennen genau die Nachteile eines günstigen Fertigfutters und die damit verbunden Kosten für Tierarztbesuche und Dauermedikation.“

Nach 15 Jahren am Markt war es Prosche und seinem Team ein Bedürfnis sich weiterzuentwickeln „und unserem Ruf als erster immer neues zu testen gerecht werden. Wir waren der erste Barf-Händler in Leipzig, wir waren der erste Barf-Händler in Leipzig mit drei Filialen, wir sind der erste Barf-Händler der nur noch Kartenzahlung anbietet und nun sind wir der erste Barf-Händler der einen oder besser gesagt zwei Hybride Shops eröffnet.“ Mehr Flexibilität beim Einkaufen für die Stationären Kunden, aber auch die Online-Käufer sollen auf die neuen Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden. „Wir werden Kunden ansprechen, die bisher ihre Produkte im Internet bestellt haben und sich…

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