In den Köpfen hält sich hartnäckig der Mythos, Hunde und Katzen würden nur Schwarz-Weiß sehen. Wie nehmen die Tiere die Farbe Blau tatsächlich wahr?
Sowohl Hunde als auch Katzen können am besten Blau- und Gelbtöne sehen, wobei sie durchaus unterschiedliche Farbabstufungen erkennen können, jedoch deutlich gröber als wir Menschen. Gesättigte/kräftige Töne werden besser wahrgenommen als angegraute oder pastellige Farbnuancen. Grundsätzlich erhöht ein starker Kontrast die Sichtbarkeit, da gerade Katzen die Farben eher gedämpft wahrnehmen.

Neben der reinen Sichtbarkeit: Welche psychologische bzw. emotionale Wirkung hat Blau speziell auf Katzen und gestresste Hunde?
Das ist tatsächlich eine schwierige Frage, da es hierzu unterschiedliche Studien und diverse Annahmen gibt.
Der Hund sieht die Welt primär durch die Nase und nimmt dynamische Reize deutlich besser wahr als statische. Auch bei der Katze liegt der Fokus auf Bewegung sowie Kontrast, sodass die Farbe eher zweitrangig erscheint.

Was bedeutet diese biologische Erkenntnis konkret für die optische Gestaltung und Ergonomie von modernen Heimtierprodukten?
Unserer langjährigen Erfahrung nach haben die unterschiedlichen Farben keinen nennenswerten Einfluss auf das Spielverhalten der Katzen. Hier liegt der Fokus eher auf verschiedenen Gerüchen, Geräuschen, Bewegung und Materialbeschaffenheit.
Andere Produktbereiche sind noch weniger davon betroffen. Wenn wir uns die Liegeplätze oder Kratzbäume anschauen, spielen für die Tiere andere Faktoren eine wichtigere Rolle, wie zum Beispiel die Platzierung im Raum, die Form, das Material.
Im Bereich Hundespielzeug bieten wir natürlich eine breite Palette an unterschiedlichen Artikeln. Unterschiedliche Materialien sind genauso vertreten wie unterschiedliche Farben, ebenso sind Gelb- und Blautöne vorhanden.

Bei welchen Produktkategorien ist der Einsatz…











