Smarte Produkte galten lange als technisches Spielzeug für Tierbesitzer, doch diese Sichtweise greift längst zu kurz. Denn hier vereinen sich nicht nur Funktionalität und Technologie, sondern auch Designanspruch und das Wohl von Tier und Halter. Intuitive Bedienung, Gesundheitsüberwachung und Helferlein im Alltag versprechen mehr Flexibilität und Komfort. Das klingt in Summe nach einem attraktiven Rundum-sorglos-Paket, bedürfnisorientiert und nach einem zukunftsweisenden Zusammenspiel. Die Zahlen bestätigen diesen Wachstumstrend.
Fest steht: Der Markt für Smart Tech in der Heimtierwelt wächst, und das seit einigen Jahren beständig und nachweislich überproportional zu anderen Non-Food-Segmenten im Heimtierbereich, wie große Handelsketten bestätigen.
Während der globale Pet-Tech-Markt 2025 auf 15,6 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, soll er in 2026 locker die 19,1 Milliarden US-Dollar knacken. Bis 2035 soll er sogar auf 52,9 Milliarden US-Dollar heranwachsen – mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12 Prozent während des Prognosezeitraums, so der neueste Bericht von Global Market Insights Inc. Treibende Faktoren für den weltweiten Boom seien die zunehmende Vermenschlichung von Haustieren und die hohe Bereitschaft, in smarte Geräte zu investieren, so die Experten.

Zwischen Markttreibern und Trends
Technologische Vielfalt: Das Angebot reicht von appgesteuerten Beleuchtungs- oder Filtersystemen in der Aquaristik, über Trinkbrunnen, die Wasserqualität und Trinkverhalten prüfen, bis hin zu Nassfutterautomaten für einen selbstständigen Fütterungsvorgang. Hinzu kommen Kameras in verschiedensten Formen mit Sprachübertragung für die intelligente Heimtierüberwachung, selbstgemachte Tiernahrung per „All-in-one“-Küchenhelfer, smarte Katzentoiletten, Spielzeuge sowie Gesundheits-Apps oder telemedizinische Services, um einen Querschnitt durch das smarte Produktuniversum abzubilden.

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