Der Liechtensteiner Hersteller von Tiernahrung, Ospelt, hat auf die Freigabe des Schweizer Frankens und die daraus resultierenden Wettbewerbsnachteile laut verschiedenen Medienberichten mit einer aufsehenerregenden Maßnahme reagiert: Das Unternehmen wird seinen Angestellten am Liechtensteiner Standort Bendern die Löhne ab Oktober nicht mehr in Franken, sondern in Euro auszahlen. Laut dem "Österreichischen Rundfunk" (ORF) bedeutet dies für die 450 Angestellten Lohneinbußen von bis zu 9 Prozent. Die Geschäftsleitung betonte gegenüber dem "ORF", dass man auf diese Weise versuche, die Produktion und die Arbeitsplätze längerfristig in Bendern zu halten.Dort mache die Ospelt-Gruppe etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes von 600 Mio. Franken pro Jahr.