Erstmals haben Forschende systematisch untersucht, wie stark handelsübliches Heimtierfutter mit Mikroplastik belastet ist. Ein Team der Universitäten Sussex und Exeter, unterstützt von der British Hedgehog Preservation Society, analysierte 38 in Großbritannien erhältliche Produkte für Katzen, Hunde und Igel aus 19 Marken. Die Ergebnisse erschienen im Mai 2026 in der Fachzeitschrift Environmental Toxicology and Chemistry.
Von 228 untersuchten Proben enthielten 63 (27,6 Prozent) Mikroplastik. Auf Produktebene waren 76 Prozent betroffen, und bei 84 Prozent der Marken – 16 von 19 – fanden sich Rückstände; drei Marken blieben vollständig frei. Günstige Produkte der Einstiegspreisklasse waren häufiger belastet als Ware im mittleren und im Premiumsegment. Produkte mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“ auf der Zutatenliste wiesen mit 90 Prozent die höchste Kontaminationsrate auf. Am…













