diy plus

Nicht nur ein Problem der Meere

Studie: Mikroplastik in kommerziellem Heimtierfutter nachgewiesen

Mikroplastik ist nicht nur in den Meeren ein Problem.(Quelle: European Commission (Lukasz Kobus) / CC BY 4.0)
Mikroplastik ist nicht nur in den Meeren ein Problem.
13.07.2026
pet immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1996
Abonnement Print & Online
Testangebot
Direkt weiterlesen

Erstmals haben Forschende systematisch untersucht, wie stark handelsübliches Heimtierfutter mit Mikroplastik belastet ist. Ein Team der Universitäten Sussex und Exeter, unterstützt von der British Hedgehog Preservation Society, analysierte 38 in Großbritannien erhältliche Produkte für Katzen, Hunde und Igel aus 19 Marken. Die Ergebnisse erschienen im Mai 2026 in der Fachzeitschrift Environmental Toxicology and Chemistry.

Von 228 untersuchten Proben enthielten 63 (27,6 Prozent) Mikroplastik. Auf Produktebene waren 76 Prozent betroffen, und bei 84 Prozent der Marken – 16 von 19 – fanden sich Rückstände; drei Marken blieben vollständig frei. Günstige Produkte der Einstiegspreisklasse waren häufiger belastet als Ware im mittleren und im Premiumsegment. Produkte mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“ auf der Zutatenliste wiesen mit 90 Prozent die höchste Kontaminationsrate auf. Am…

Zur Startseite
Mehr zum Thema
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
Fachzeitschrift für den Zoofachhandel und die gesamte Heimtier-Branche
Lesen Sie auch